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PRESSEMITTEILUNG:

Hofgeismar, 22. Juni 2018
Bezahlbares, familien- und altersgerechtes Wohnen

Manuela Strube und Oliver Ulloth (SPD) laden zur Diskussion

Bezahlbares, familien- und altersgerechtes Wohnen
Manuela Strube und Oliver Ulloth (SPD) laden zur Diskussion


„Wie kann kurzfristig bezahlbarer, familien- und altersgerechter Wohnraum geschaffen werden?“, fragen die SPD-Landtagsabgeordnete im Landkreis Kassel, Manuela Strube, und Oliver Ulloth, Kreistagsabgeordneter im Landkreis Kassel und designierter Nachfolger von Brigitte Hofmeyer im Landtagswahlkreis Kassel-Land 1. Beide laden zur Diskussion am 28. Juni 2018 um 19:00 Uhr in das Hotel-Restaurant „Zum Alten Brauhaus“ in Hofgeismar ein.

Als sachkundige Gäste haben sie Michael Siebel, wohnungspolitischer Sprecher der SPD im Landtag, Markus Mannsbarth, Bürgermeister der Stadt Hofgeismar, Christoph Beutekamp, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der GEWOBAG Hofgeismar eG sowie Henrich Werhahn als Vertreter des Mieterbund Nordhessen e.V. gewinnen können.

„Gerade junge Familien und Senioren, aber auch alleinlebende Menschen haben es schwer, im Landkreis Kassel eine bedarfsgerechte Wohnung zu finden und diese dann auch zu bezahlen“, stellt Ulloth fest. Dies hänge mit der unter CDU-Führung stetig sinkenden Anzahl von Sozialwohnungen zusammen. Anders als in südhessischen Großstädten spielten aber im ländlichen Raum Größe, Zuschnitt, Sanierungszustand, Barrierefreiheit von Wohnungen oder die Infrastruktur eine wichtige Rolle.

„Ein problemloser Zugang für Rollator oder Kinderwagen ist ebenso entscheidend wie die örtliche Schul- oder Kita-Situation, ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten, aber diese Voraussetzungen werden von Wohnungen und Häusern auf dem Land meist nur teilweise erfüllt“, bedauert Strube. „Hier im ländlichen Raum, müssen wir ein Gleichgewicht finden zwischen Neubau und Umbau/Sanierung im Bestand sowie Förderung der örtlichen Infrastruktur. Nur so können unsere kleinen Orte für junge Familien interessant werden und für Senioren bewohnbar bleiben“, stellt Ulloth klar. „Die Landesregierung muss dafür Mittel zu Verfügung stellen, denn Städte, Gemeinden und Landkreise brauchen dringend Werkzeuge für eine zukunftsorientierte Wohnraumpolitik im ländliche Raum.“ Für die hessische SPD sei die Wohnungspolitik ein Schwerpunkt bei der Landtagswahl. „Wir wollen Wohnen in den Großstädten wieder bezahlbar und auf dem Land attraktiv machen - auch über hessische Wohnungsbaugesellschaften“, so Strube.

 

22.06.2018