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PRESSEMITTEILUNG:

Wiesbaden, 13. September 2018
Hausärztliche Versorgung in Calden

MdL Hofmeyer fragt die Landesregierung

Hausärztliche Versorgung in Calden
MdL Hofmeyer fragt die Landesregierung

„Ich bin froh über die mutige Entscheidung dreier Ärzte aus Vellmar, in Calden eine Zweigpraxis zu eröffnen und damit die allgemeinmedizinische Versorgung in der Gemeinde wiederherzustellen“, so die hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer. Klagen von Seiten der Ärzte wie auch des Bürgermeisters wegen fehlender finanzieller Unterstützung durch Kassenärztliche Vereinigung (KV) und das Land hätten sie bewogen, sich erneut mit einer Anfrage an die Landesregierung zu wenden.

Denn es dürfe nicht sein, dass die ohnehin angespannte Situation in ländlichen Regionen durch großen bürokratischer Aufwand bei der Beantragung von Fördergeldern oder sehr lange Bearbeitungszeiten von Anträgen verschärft werde. Die Landesregierung sei in der Pflicht, für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu sorgen. Gerade mit Blick auf die ‚großen Versprechen‘ der Landesregierung, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu unterstützen, sei dieser Vorgang bemerkenswert.


„Zunächst einmal möchte ich wissen, ob der Landesregierung die Probleme mit der allgemeinmedizinischen Versorgung in der Gemeinde Calden bekannt waren und welche Maßnahmen von Regierung und Kassenärztlicher Vereinigung ergriffen wurden, um Allgemeinmediziner(innen) zu unterstützen, die eine Praxis in Calden gründen oder übernehmen wollen“, erläutert Hofmeyer ihre Anfrage. Außerdem fragt sie nach vergleichbaren Klagen aus anderen Städten und Gemeinden des Landkreises Kassel. Es könne nicht sein, dass Bürokratismus zu starker Verzögerung oder Wegfall der Förderung führe. Daher will sie in ihrer Kleinen Anfrage geklärt wissen, ob und aus welchen Gründen Anträge auf Unterstützung abgelehnt wurden. Und letztlich lautet die Frage, wie die Landesregierung sicherstellen will, dass die Antragsverfahren für Fördermittel beschleunigt und damit Praxisansiedlungen und übernahmen vereinfacht werden können.

Hinweis: Laut Landtagsgeschäftsordnung soll die Beantwortung Kleiner Anfragen innerhalb von sechs Wochen erfolgen. Die Antwort der Landesregierung finden Sie hier