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PRESSEMITTEILUNG:

Kassel, 15. Dezember 2011
Berliner Erklärung

Erster Schritt für gesetzliche Quote

Gemeinsame Presseerklärung der ASF Kassel-Land sowie von MdB Ulrike Gottschalck undf MdL Brigitte Hofmeyer

Berliner Erklärung - Erster Schritt für gesetzliche Quote

Landkreis Kassel. Anette Milas, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Landkreis Kassel, MdB Ulrike Gottschalck und MdL Brigitte Hofmeyer begrüßen ausdrücklich, dass mit der „Berliner Erklärung“ nun ein breites gesellschaftliches Bündnis öffentlich eine verbindliche Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter, mitbestimmungspflichtiger und öffentlicher Unternehmen in Deutschland fordert. „Endlich setzt sich auch bei uns in Deutschland die Erkenntnis durch, dass wir mit freiwilligen Vereinbarungen nicht weiterkommen“, erklärt Anette Milas.

Damit sei das Ziel, die Gleichstellung, aber noch nicht erreicht. „Das ist ein erster Schritt“, verdeutlicht Gottschalck. „Schon viel zu lange ringen Union und FDP um eine klare Position. Die SPD zielt auf eine verbindliche gesetzliche 40-Prozentquote nicht nur in Aufsichtsräten sondern auch in Vorständen deutscher Konzerne.“ Einen entsprechenden Gesetzentwurf wird die SPD-Bundestagsfraktion zur Abstimmung im Bundestag stellen.

Als „unerträglich“ bezeichnete es Hofmeyer, wie viele hochqualifizierte Frauen in Deutschland an die „gläserne Decke“ stoßen. So seien nur 2,5 Prozent der Vorstandsposten der 200 größten deutschen Unternehmen mit Frauen besetzt. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern Union und FDP auf, unserem Gesetzentwurf im Bundestag zuzustimmen.

15.12.2011


Dokumente:
ASF, Gottschalck und Hofmeyer zur Berliner Erklärung