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PRESSEMITTEILUNG:

Wiesbaden, 22. Februar 2017
Flughafen Kassel-Calden

MdL Hofmeyer (SPD) fordert Ende der Herabstufungsdebatte

Flughafen Kassel-Calden
MdL Hofmeyer (SPD) fordert Ende der Herabstufungsdebatte

Wiederholten Forderungen von Linken und Grünen nach einer Herabstufung des Airports Kassel-Calden zum Verkehrslandeplatz ist die hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer in der jüngsten Landtagsdebatte energisch entgegen getreten.

„Diese mit nichts zu rechtfertigenden Parolen schaden den Entwicklungsmöglichkeiten des nordhessischen Flughafens und des Gewerbegebiets in Calden“, so Hofmeyers Kritik. „Das gezielte Schlechtreden durch interessierte Kreise ist genauso kontraproduktiv wie der von schwarz-grün im Koalitionsvertrag aufgebaute Zeit- und Kostendruck“. Beides schränke die Entwicklungspotentiale gerade in der Startphase ein.

Aktuell rund 800 Arbeitsplätze in 20 Unternehmen sowie ca. 2.200 indirekte Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von 45 Mio. € belegten den wirtschaftlichen Nutzen. Noch gar nicht berücksichtigt sei dabei der mit Schauinsland und Sundair neu gestartete Flugplan, der bereits auf viel Zustimmung stoße und gut gebucht werde.

Die ständige Debatte über eine Rückstufung zum Verkehrslandeplatz sei eine abstruse Forderung mit ausschließlich negativen Auswirkungen. „Eine Rückstufung kann keine Verbesserung im Betriebsergebnis bringen“, ist Hofmeyer überzeugt. „Im Gegenteil: Wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Tower, Kontrollzone und Instrumentenlandesystem müssen nach wie vor in Betrieb bleiben und stellen damit Kostenpositionen dar.“ Leiden würden erlösstarke Bereiche wie das wachsende Frachtvolumen sowie die generelle Geschäftsentwicklung. Auch wichtige Einnahmen durch Landungen und Abfertigungen wären nicht mehr realisierbar. Mit einem solchen Attraktivitätsverlust ginge zudem ein Einbruch bei der Vermarktung von Gewerbeflächen einher. Das werde die SPD nicht zulassen. Hofmeyer erinnert die ewigen Kritiker daran, dass die Investition getätigt sei und es nun gelte, eine positive Entwicklung zu erreichen statt falschen Ideologien nachzuhängen.

Die SPD-Politikerin fordert bessere Rahmenbedingungen für Flughafen und Gewerbeansiedlung. Dazu gehöre die Verlegung der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber genauso wie eine bessere Verkehrsanbindung über die BAB 44 mit einer Ortsumfahrung der Gemeinde Breuna. „Wenn diese Landesregierung ernsthaft an einer positiven Entwicklung von Kassel-Calden interessiert ist und die Infrastruktur in Nordhessen stärken will, dann sollte sie endlich die Diskussion um eine Herabstufung beenden und Flagge zeigen“, fordert Hofmeyer.

22.02.2017