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Landkreis und Stadt Kassel, 28. Februar 2017
Initiative der SPD-Abgeordneten aus Landkreis und Stadt Kassel

SPD fragt nach neurologischer Versorgung

Initiative der SPD-Abgeordneten aus Landkreis und Stadt Kassel
SPD fragt nach neurologischer Versorgung


„Die neurologische Versorgung von Patientinnen und Patienten in Stadt und Landkreis Kassel ist gefährdet“, begründen die SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Kassel, Brigitte Hofmeyer (Hofgeismar) und Timon Gremmels (Niestetal), ihre aktuelle Landtagsanfrage, die sie zusammen mit ihren Kollegen Wolfgang Decker und Uwe Frankenberger aus der Stadt Kassel eingebracht haben.

„Patienten haben Schwierigkeiten, in zumutbarer Zeit einen Termin zu bekommen, und neue Kassenpatienten finden erst gar keinen Neurologen mehr“, bringen die SPD-Politiker aktuelle Berichte auf den Punkt, die sie aus ihren Wahlkreisen erhalten.


Der Bedarf für neurologische Betreuung wachse in der Bevölkerung ständig, und aufgrund der älter werdenden Menschen steige die Notwendigkeit, genügend Ärzte für eine gute Gesundheitsversorgung vorzuhalten. Doch leider fehle es derzeit an Neurologen in Stadt und Landkreis Kassel. Da helfe es auch wenig, wenn man zu der Gruppe der Nervenärzte auch Psychiater sowie Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie hinzuzähle. Damit könne die Kassenärztliche Vereinigung zwar eine rein rechnerisch ausreichende Versorgung darstellen, doch dies helfe den Patienten nichts, die dringend auf neurologische Hilfe angewiesen seien.


Die SPD-Politiker stellen sich mit ihrer Anfrage an die Seite der Patienten und fordern bessere Rahmenbedingungen, damit Nachwuchsärzte für die Region gewonnen werden können. Denn es gebe Hinweise, dass die Verdienstmöglichkeiten für Neurologen in Hessen schlechter seien als in den Nachbarbundesländern. Wenn dies so sei, müsse schnellstens gehandelt werden.


Deshalb wollen die SPD Politiker von der Landesregierung wissen, wie sie die Versorgungslage mit Fachärztinnen und Fachärzten für Neurologie einschätzt und worauf die Landesregierung eventuelle Unterschiede zurückführt bzw. wie sie ihnen entgegen wirken will.


Die Landtagsabgeordneten wollen weiterhin wissen, welche Möglichkeiten die Landesregierung sieht, die neurologische Versorgung in Stadt und Landkreis Kassel zu verbessern und erwarten hier schnellstens Unterstützung.

28.02.2017


Die zugehörige Kleine Anfrage finden Sie hier