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PRESSEMITTEILUNG:

Hofgeismar, 25. Januar 2018
Finanzamt in Hofgeismar

Hofmeyer: Standort muss gesichert werden

Finanzamt in Hofgeismar
Hofmeyer: Standort muss gesichert werden


„Nach 10 Wochen wurde endlich meine Kleine Anfrage zur Zukunft des Finanzamtes Hofgeismar von der Landesregierung beantwortet“, mit diesen Worten kritisiert die SPD Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer die lange Beantwortungszeit.

Grund für ihre Anfrage war die beabsichtigte Verlagerung der Grunderwerbssteuerstelle von Hofgeismar in den Vogelsberg. Der damit verbundene Abzug von 5,5 Dienstposten aus Hofgeismar und die Zentralisierung in Alsfeld-Lauterbach wurden nun vom Finanzminister bestätigt.

"Die Verlagerung soll erfolgen, obwohl der Minister auch mitteilt, dass der Flächenbedarf für mehr Personal derzeit in Lauterbach nicht zur Verfügung steht und die Kosten für notwendige Um- und Neubaupläne noch nicht ermittelt wurden“, erklärt die SPD-Politikerin.

Hofmeyer hatte gefordert, das Finanzamt Hofgeismar (Kassel II) nicht zu schwächen und bei Abzug neue Aufgabenbereiche zu schaffen. Die Landesregierung teilt hierzu mit, dass sie eine Schwächung für das Finanzamt Hofgeismar nicht sehe und geplant sei, als Ausgleich eine neue Servicestelle für ganz Hessen in Hofgeismar einzurichten.

„Leider wurde in der Beantwortung weder eine verbindliche Aussage über die Anzahl der neuen Stellen noch über das Aufgabengebiet getroffen“, bedauert Hofmeyer. Jetzt sei es wichtig, die Landesregierung beim Wort zu nehmen und eine personelle Stärkung für Hofgeismar zu erreichen. Sie werde das Thema weiter begleiten und hoffe, dass die Strukturreform nicht an Hofgeismar vorbeigehe.

26.01.2018


Die Antwort auf die im Text erwähnte Kleine Anfrage finden Sie hier.