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PRESSEMITTEILUNG:

Wiesbaden, 20. März 2009
Schulstandorte in ländlichen Regionen sichern

SPD-Antrag will Pläne und Konzepte der Landeregierung offen legen

Schulstandorte in ländlichen Regionen sichern
SPD-Antrag will Pläne und Konzepte der Landeregierung offen legen

Details über die Zukunft hessischer Schulstandorte will die hiesige Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der SPD-Landtagsfraktion durch einen aktuellen Antrag im Kultusausschuss erfahren.

Die Landesregierung müsse schnell erklären, ob sie die Richtwerte für die Mindestklassengrößen wieder einführen wolle, da dies gravierende Auswirkungen auf die Schulstandorte im ländlichen Bereich habe, so Hofmeyer. „Gerade ländliche Regionen hätten die Auswirkungen der von der CDU-Regierung eingeführten Richtwerte in der Vergangenheit negativ erfahren, da mit der geforderten Mindestklassengröße viele Schulstandorte und Bildungsgänge geschlossen werden mussten“, kritisiert die Landtagsabgeordnete.

Mit der Anfrage des Kulturpolitischen Ausschusses solle jetzt Klarheit darüber geschaffen werden, wie die neue Regierung die Zukunft kleinerer Schulen sähe und zur Aussage der Vorgänger-Regierung bezüglich des Erhalts von Grundschulstandorten stehe.

Darüber hinaus wolle man wissen, welche Möglichkeiten die Landesregierung nutzen will, um bei zurückgehenden Schülerzahlen das Angebot in der Fläche zu erhalten. „Wie steht die Regierung beispielsweise zu jahrgangsübergreifendem Unterricht, zum längeren gemeinsamen Lernen oder zum Einsatz von E-Learning“, fragt Hofmeyer. Es müsse alles dafür getan werden, ein wohnortnahes, breites Bildungssystem zu erhalten.

Wenn es um den Erhalt von Schulstandorten geht, sei es außerdem wichtig, welchen Stellenwert die Landesregierung den Beschlüssen der Schulträger zumisst und ob ihnen die Möglichkeit gegeben werde, ortsbezogene Lösungen für den Erhalt von wohnortnahen Bildungsgängen zu entwickeln und umzusetzen. Auch diese Fragen würden im aktuellen SPD-Antrag gestellt. „Wir erwarten, dass wir mit unserem Antrag diese Informationen erhalten und erfahren werden, ob seitens der neuen Landesregierung bereits für das Schuljahr 2009/2010 Schulschließungen zu befürchten sind“, so Hofmeyer abschließend.

20.03.2009