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PRESSEMITTEILUNG:

Wiesbaden, 11. März 2009
Keine Ausdünnung der Mitte-Deutschland-Verbindung

Gottschalck und Hofmeyer fragen nach Initiativen der Landesregierung

Keine Ausdünnung der Mitte-Deutschland-Verbindung
Gottschalck und Hofmeyer fragen nach Initiativen der Landesregierung

Mit einem Berichtsantrag wollen die Landtagsabgeordneten Ulrike Gottschalck und Brigitte Hofmeyer sowie weitere nordhessische Abgeordnete erfahren, was die Landesregierung gegen eine Ausdünnung der so genannten Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) tut.

„Zunächst wollen wir wissen, ob Informationen des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums zutreffen, dass die Deutsche Bahn das Angebot auf der MDV ausdünnen will“, so Gottschalck und Hofmeyer. Wenn dies zutreffe, sei das vollkommen inakzeptabel. Die Deutsche Bahn könne nicht vorrangig in die Nord-Süd-Metropol-Verbindungen investieren und die Fläche sowie die Ost-West-Achse vernachlässigen. Es könne nicht sein, dass die Bahn die Strecke systematisch mit schlechten Verbindungen, sanierungsbedürftigem Zugmaterial und mangelndem Service für Kunden unattraktiv mache, um dann damit die weitere Ausdünnung zu begründen.

„Und selbstverständlich wollen wir natürlich wissen, was die Landesregierung konkret unternimmt, um die Reduzierung des Angebotes am Bahnknotenpunkt Kassel und in der Region zu verhindern“, erklären die Abgeordneten. Für die zentral in Deutschland gelegene Region Kassel, als wachsender Logistikstandort und Standort von national- und international tätigen Unternehmen, wäre dies ebenso fatal wie für Berufspendler und Geschäftsreisende.

11.03.2009


Dokumente:
Dringlicher Berichtsantrag 18/00139 zur Mitte-Deutschland-Verbindung